Stresemann (Bonner Anzug)

Der Bonner Anzug oder Stresemann ist ein kleiner Gesellschaftsanzug für den Tag. Er kann den Cutaway ersetzen, hat aber weniger offiziellen Charakter. Für Empfänge, Konferenzen, Trauungen, Begräbnisse, Taufe oder Firmung,offizielle Anlässe in der Politik und in der Diplomatie ist der Stresemann immer die richtige Wahl.

Der Ursprung des Tweed

Der Tweed ist 150 Kilometer langer Fluss, der im schottisch-englischen Grenzgebiet verläuft und in die Nordsee mündet. Der Name des Flusses hat die Bezeichnung für einen Stoff beeinflusst, der zu den legendärsten Geweben der britischen Insel zählt, den Tweed. Der Name leitet sich vom Fluss oder von Twill, der alten Bezeichnung für verwobene Stoffgewebe ab.

Der Esterhazy-Check – ein Muster ganz im Austro-Hungarian-Style!

Auf der ganzen Welt ist dieser Stoff als „Prince of Wales“ bekannt, mit einer Ausnahme: Den Nachfolgeländern der österreichisch-ungarischen Monarchie. In Österreich heißt der Stoff „Esterhazy-Check“, in Ungarn „eszterházy kockás“.

Das weiße Dinner-Jacket

Der Begriff „das weiße Dinner-Jacket“ ist eigentlich irreführend, bezeichnet er doch ein offizielles weißes Abendjackett, das nicht nur zum Dinner getragen wird.

Smoking – Wie trägt man einen Smoking?

In gedrückten Einladungen wird auf diese Kleiderordnung mit black tie beziehungsweise cravate noire (für die zugehörige schwarze Fliege) hingewiesen. In den USA nennt man den Smoking als tuxedo.

Der Cutaway – der große Gesellschaftsanzug des Tages

Der Cutaway – oder Cut ist ein formelles Kleidungsstück für Herren, das sich aus dem Gehrock entwickelte und in seiner jetztigen Form um 1900 in England entstand. Der Begriff „Cutaway“ leitet sich von den abgeschnittenen Ecken des Gehrocks ab. 

Frack – König der Herrenkleidung

Man bezeichnet den Frack als „Großer Gesellschaftsanzug“ Im Dresscode genau hießt es white tie oder anders genannt cravate blanche.